Information (download)
Das
Vokalensemble Camerata Trinitati (“Für die Heilige Dreifaltigkeit”) besteht
aus drei jungen Männern. Sie waren oder sind Mitglieder des Kathedralchors (KKU)
aus Utrecht (Niederlande). Im Frühling 2005, während eines Konzertausflugs in
Wien, hatten wir die Idee – wir sind gute Freunde auch auβerhalb des
Chores – ein Vokalensemble zu gründen, hauptsächlich um in den
Gottesdiensten zu singen. Unser
Trio ist katholisch bis streng reformiert,
man könnte uns wirklich ökumenisch nennen.
Die
drei Sänger:
Ardaan
Dercksen (1984) (Bariton/ Vorsänger). Als Kind war er Mitglied der Utrechter
kathedralen Chorschule. Er ist jetzt einer der Vorsänger der Kathedrale, –
Sitz des Erzbischofs der Niederlande. Er studiert Chordirektion am
’Prins Claus Conservatorium’ in Groningen. Seit 2006 singt Ardaan in dem berühmten
’Roder Jongenskoor.’
Maarten
Romkes (1984) (Tenor/ musikalische Leitung), geboren und aufgewachsen in
Friesland (eines der nördlichen Landesteile von Holland.). Studiert klassisches
Schlagzeug und Chordirektion am ’Prins Claus Conservatorium’ in Groningen.
Schlieβlich ist Maarten Dirigent
der Gospelgruppe ’The Freedom Singers’ in Ee (Friesland) und eines
Kammerchores in Drachten.
Trevor
Mooijman (1974) (männlicher Alt/ Organist/ geschäftsmäβige Leitung) ist
ein Grundschullehrer. Von 2001 bis 2006 war er Sänger im Kathedralchor in
Utrecht.
Wir
können eine a cappella Messe (Ordinarium) singen (Kyrie, Gloria, Sanctus-
Benedictus, Agnus Dei) in der römisch-katholischen Eucharistie oder im
lutherischen Gottesdienst. In der Vesper lassen wir Magnificat und Nunc Dimittis
erklingen, oder auch unbereimenten Psalm. Ein oder zwei Motetten können die
Messe, Gottesdienst oder Vesper
vervollständigen. Unser Repertoire basiert auf den Meistern der alten Polyfonie: Dufay (15.
Jahrhundert), Lassus (16.) Byrd (16./ 17.) Lotti (18.). Wir führen auf auch
moderne Kompositionen: Moore, Giles (englisch), Deden und Mul (holländisch),
zusammen mit eigenen Werken.
Lieder
& Orgelspiel:
Ardaan
Dercksen singt wenn erwünscht als Kantor die liturgischen Gesänge. Trevor
Mooijman könnte bei Abwesenheit des Organisten
die Orgel spielen beim Gemeindegesang.
Kleidung:
Wir
tragen eigene liturgische Gewänder. Wir sind bereit die Gewänder der Kirche zu
tragen, oder im schwarzen Anzug auf zu treten.
Vergütung:
Ein
Entgegenkommen für unsere Reise- und übrigen Unkosten wissen wir sehr zu schätzen.
Die Höhe der Vergütung machen wir abhängig von den finanziellen Möglichkeiten
der Kirchengemeinde, mindestens jedoch 90 Euro. Anstatt eines festgelegten
Betrages wäre eine Türkollekte ebenfalls möglich.
Information:
T.M.
(Trevor) Mooijman - Frieslandlaan 101 - 9642 GN Veendam – Die Niederlande
+31(598)622488 - +31-6-40708655 - E-mail:
contact@trinitati.nl -
Website:
www.trinitati.nl.
Trio besticht mit KlangfülleKünstler aus den Niederlanden musizieren in der St.-Nicolai-Kirche
erstellt 04.12.09
![]()
Ein Fest für die Sinne wurde der
Auftritt von «Camerata Trinitati» aus den Niederlanden. (FOTO:
ACHIM KUHN)
COSWIG/MZ/HGR.
Zum Adventskonzert in der Coswiger St.-Nicolai-Kirche
musizierte das Vokalensemble "Camerata Trinitati" aus den
Niederlanden gemeinsam mit Folkert Binnema an der Orgel. Binnema ist
bereits ein guter Bekannter in der Elbestadt und freut sich immer
wieder, wenn er andere Künstler zu einem Gastspiel in Coswig anregen
kann. Zur "Camerata Trinitati" gehören drei junge Sänger,
die seit 2005 gemeinsam auftreten. Sie singen in evangelischen und
katholischen Kirchen, unterstützten bereits Liturgien in großen
Kirchen in den Niederlanden, Belgien und England. Ihre Musikstücke
sind geistliche Gesänge und Kirchenlieder, die weit verbreitet sind,
wie zum Beispiel "Maria durch ein Dornwald ging",
"Macht hoch die Tür" oder "Lobe den Herrn".
Eine Besonderheit ist die
Zusammensetzung der Stimmen. Ardaan Dercksen singt Bariton, Maarten
Romkes Tenor und Trevor Mooijman Alt. Diese Altstimme ersetzt eine
weibliche Stimme. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie in den
Kirchenchören von Kastraten gesungen, da zu dieser Zeit Frauen an der
Kirchenmusik nicht teilnehmen durften. Mit diesen drei Stimmen
erreichten sie ein melodisches Zusammenspiel, das den
A-Cappella-Gesang erlebenswert abrundete. Zwischendurch hatte stets
die Orgel ihren Einsatz, die mit anderen Sätzen der Lieder
eindrucksvoll das Thema unterstützte. So erklang der erste Titel
"Nun komm der Herren Heiland", der bereits im Jahr 386
entstand, als gregorianischer Hymnus, dann in Orgelversen von Samuel
Scheidt und in einer neuzeitlichen Bearbeitung von Wolfgang Zöllner.
"Vom Himmel hoch"
spielte die Orgel als Fuge von Johann-Sebastian Bach, und anschließend
erklang das Lied nach einem Satz von Michael Prätorius. Im ersten
Vers dominierte die Altstimme, die weiteren Verse ertönten im
gemeinsamen gleichstimmigen Gesang. Als Solovorträge wurden Arien aus
dem Messias von Händel gebracht, die das Können der einzelnen Künstler
erlebbar machten. Sie sangen dabei von der Orgelempore in englischer,
deutscher und flämischer Sprache. Alle Titel waren international
bekannt und gehören zur Repertoire in der Adventszeit.
|
.